Rasante Entwicklung um 3D Drucker

Aus dem berichteten 3D Drucker Trend ist eine stürmische Entwickler geworden, die sich in unterschiedlichste Richtungen entwickelt und unterschiedlichste Geräte für diverse Zwecke hervorbringt. Auch zeichnen sich bereits unterschiedliche Geschäftsmodelle ab, die diese diversen Zwecke bedienen.

Vorneweg erst einmal einige Innovationen. Ähnlich wie die in dem Artikel 3D Drucker für 3D Fotos beschriebene Fotomaschine, die aus Fotos 3D Modelle erstellt, ist auch die Dreambox ein Gerät zum aufstellen. Die Dreambox ist ein Automat, der gegen Entgelt 3D Objekte druckt. Gegenüber der Fotomaschine, die nur temporär aufgestellt wurde und somit einer Performance diente, ist die Dreambox mit einigen aufgestellten Geräten Teil der heutigen Realität geworden. Hier ein Video zum praktischen Einsatz und die Homepage von Dreambox.

Einen Einblick in den Stand der Entwicklung und zugleich Ausblick gibt ein Artikel zur Thematik Lebensmittel und 3D Druck. Wie vieles das mit Daten zu tun hat, ist der Ausblick zugleich vielversprechend wie erschreckend. Denn einerseits wird diese Technologie bereits in der Medizin angewandt, andererseits erscheint die Verfügbarkeit dieser Daten und dann Daten zur gesunden oder bevorzugten Ernährung im Restaurant befremdlich. Aber auch Geräte für den Hausgebrauch sind denkbar und gedruckte Schokolade ebenfalls bereits Realität: 3D-gedruckte Nahrung auf dem Vormarsch.

Mit diesen bereits praktischen Anwendungen gehen technologische Innovationen einher. Denn es ist ein breiter Markt vorhanden und wo Markt und Bedarf vorhanden sind folgen Investitionen in Entwicklungen. So gibt es in Hinsicht 3D Drucker Technologien von vertikalen Druckverfahren und der Verarbeitung von flüssigem Metalles zu berichten. Wie sehr populär das Thema ist, belegt auch ein auf Kickstarter durchgeführtes Crowd Funding Projekt, bei der das 3D Drucker Projekt Buccaneer in nur 10 Minuten finanziert war.

Buccaneer, hier die Kickstarter Homepage und die Homepage zum Projekt, soll ein 3D Drucker für die Massen werden, ähnlich leicht anzuschliessen wie ein herkömmlicher Drucker und nur wenige hundert Euro teuer bzw. billig.

Wie können nun Geschäftsmodelle aussehen? Es wird oder gibt bereits 3D Drucker für den Hausgebrauch, es gibt beschriebene Automaten und es gibt den industriellen Ansatz, der typischerweise mit dem Prototyping einhergeht, der einfachen und billigen Fertigung von Einzelstücken. Voraussichtlich und ähnlich der Automaten wird es künftig auch spezialisierte Shops geben, mit leistungsfähigen und grossräumigen Geräten, die sich schlecht in das Büro stellen lassen. Auch wird es einen Markt zur Erstellung von Vorlagen geben, denn wie auch sonst im realen Leben fallen die Meister nicht vom Himmel und die Gestaltung eines ansprechenden Design erfordert neben kreativen Schaffen auch technologisches Knowhow in der Erstellung passgenauer Vorlagen, z.B. für Handyschalen. Auch hierfür gibt es bereits Portale wie 3D Burrito.

Obgleich das letzte Beispiel gegenüber den obigen Ansätzen einfach scheint, so zeigt dieses zugleich und ebenso einfach die Potenziale des 3D Druck wesentliche industrielle Anläufe zu verändern. Denn typischerweise werden derartige und objektiv als geringwertige Wirtschaftsgüter zu beschreibende Gegenstände in Fernost gefertigt, wie so vieles. Diese Wege müssen dann nicht mehr gegangen werden und eine ganze Reihe von Produkten können und werden zu Hause über Computer und 3D Drucker gedruckt und sind unmittelbar und ohne Warte- oder Lieferzeiten verfügbar. Derartige Prozesse sind auch Teil einer Entwicklung, die als vierte Stufe der industriellen Revolution bezeichnet wird: Die Fabrik der Zukunft.

Schliesslich noch ein Hinweis auf ein Portal zum Thema. Die Seite 3Druck.com berichtet über aktuelles wie auch fachliches. Beinhaltet ist u.a. ein Branchenverzeichnis mit einer Übersicht der Anbieter von 3D Druckern, für den industriellen, kommerziellen und privaten Gebrauch.

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Ein Kommentar

  1. Pingback:Auto aus dem 3D Drucker - FOLDEN eMedia Blog

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