Digitale und Virtuelle Unterhaltung

In der modernen Unterhaltungsindustrie tut sich einiges, die Möglichkeiten sind endlos und alles ist eher eine Sache von Konzept und Realisierung. Gemeint ist an dieser Stelle ausnahmsweise einmal nicht das Internet sondern Digitale Medien neben der Online Welt, wenngleich diese auch unmittelbar korrespondieren, interaktiv sind und auf Computern und Netzwerken basieren.

Das erste Projekt ist ein Unterhaltungspark in Korea, was als Projekt den Aufwand veranschaulicht, der oben als Frage von Konzept und Realisierung umschrieben wurde. Der Live Park wird als 4D Avatar Theme Park beschrieben, worunter sich eine Kombination von Avatar Welten und 3D mit kinetischen Anwendungen zur Erfassung der Bewegung der Besucher versteht. Die kinetische Komponente wird mittels Kinect realisiert, derselben Technologie die auch die Xbox Spielekonsole von Microsoft verwendet. Beim Besuch des Erlebnis Parks erstellen sich die Nutzer u.a. einen Avatar und steuern diesen über ihre Bewegungen.

Ein weiteres Phänomen und ebenfalls aus Asien ist Miku Hatsune, eine virtuelle Figur und Sängerin. Diese gibt es sozusagen real aber nicht in echt, was soviel heissen soll das diese mit ihrer Gegenwart in Form einer projizierten Virtual Reality Figur reale Konzerte füllt. Dies mit grossen Erfolg und an schnell ausverkauften Veranstaltungsorten. Die Texte der Musik übrigens entstehen in Communities und durch Fans. Auch diese Form der Unterhaltung hat wie der oben beschriebene Erlebnis Park seine Fasznation, doch wirkt die Szenerie eines dem virtuellen Star zu jubelnden Publikums bizarr und erinnert an frühe futuristische Romane: Virtueller Popstar erobert Fans weltweit.

Ein Projekt wiederum ähnlich dem Live Park in Korea gibt es in der Schweiz in Basel. Hier ist der Ansatz umgekehrt, der Nutzer erhält einen Helm und dieser manipuliert die Erscheinung seiner Umwelt, was aus dem Ort des Geschehens, einen herkömmlichen Park, eine psychedelisch anmutende Landschaft entstehen lässt in dieser der Nutzer sich real bewegt. Die technische Realisierung erfolgt über ein Augmented Reality Toolkit von lifeClipper3: LifeClipper: Helm schickt Nutzer auf Psycho-Trip.

Schliesslich noch eine Augmented Reality Anwendung der anderen Art realisiert für eine Foto Ausstellung, das Project Paperclip. Dieses Projekt umfasst eine reale Foto Ausstellung des portugiesischen Fotografen Nuno Serrão. Mit der Ausstellung der Fotos hat der Künstler eine Audio Anwendung realisiert, die in Echtzeit synthetisch erstellte Audio Landschaften erzeugt, die zudem mit dem Standort des Hörers als auch mit dem aktuellen Umfeld wie Anzahl der Besucher und Lautstärke im Raum korrespondiert. Die Idee neben dem Phänomen an sich ist es die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Fotos zu lenken und zugleich eine Stimmung unabhängig von der alleinigen Betrachtung zu erzeugen.

FOLDEN.DE Verzeichnis Links: Digitale KunstAugmented Reality3D Chats, Virtual Reality

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.